03 Oktober 2023

Learnlight wird 16: Neue Höhen erreichen durch das Zelebrieren unserer Differenzen 

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learnlight turns 16

Learnlight wird 16. Das ändert nichts an unserem unablässigen Streben nach Spitzenleistungen, aber es schadet auch nicht, wenn wir uns daran erinnern, wie weit wir gekommen sind und wie wichtig unsere Mission für Unternehmen auf der ganzen Welt geworden ist. Mittlerweile sind es über 1.500 blue chip und international renommierte Unternehmen, sowie 150.000 Lernende, die Learnlight in mehr als 180 Ländern nutzen. Wir bringen Bildung und Technologie ein, um das gegenseitige Verständnis zwischen Menschen mit unterschiedlichen Sprachen, Kulturen und Glauben am Arbeitsplatz zu fördern.

Mit unseren Dienstleistungen haben wir Unternehmen in vielerlei Hinsicht geholfen – von der Bindung ihrer besten Arbeitskräfte, über die Wertschätzung von Vielfalt und die Befähigung von Führungskräften in der Leitung globaler Teams bis hin zur Unterstützung von Mitarbeitenden, die ins Ausland entsandt werden.

In Anbetracht unserer Mission, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt, wollten wir unser 16-jähriges Bestehen jedoch dazu nutzen, einmal innezuhalten – auch um bei dieser Gelegenheit noch einmal die Bedeutung der kulturellen Intelligenz und den Bemühungen, ihr die nötige Aufmerksamkeit zu verschaffen, hervorzuheben.

Was wir genau zu unserem 16. Geburtstag geplant haben? Lesen Sie weiter.

Unsere Persönlichkeit entwickelt sich aufgrund von Alter und Erfahrung

Im Leben eines Menschen markiert die Vollendung des 16. Lebensjahres ungefähr den Zeitpunkt der Volljährigkeit, also eine wichtige Phase des Erwachsenwerdens. Das genaue Alter, in dem dieser Übergang von der Kindheit und Jugend in die Welt der Erwachsenen stattfindet, ist von Kultur zu Kultur unterschiedlich. In jedem Fall aber gibt es zahlreiche traditionelle Feste, die diesen Übergang feiern – etwa Sweet Sixteen, Bar bzw. Bat Mizwa, Rumspringa, Quinceañera, um nur einige zu nennen.

Doch unabhängig von der Art des Festes oder dem Alter, in dem es gefeiert wird, sind sich alle Kulturen darin einig, dass es sich um einen Lebensabschnitt handelt, in dem unsere Traditionen und unser Glauben beginnen, uns zu definieren. Mit anderen Worten: Wir beginnen damit, eine kulturelle Intelligenz zu entwickeln. Setzen wir dies im weiteren Verlauf fort und verfügen schließlich über eine hohe kulturelle Intelligenz, sind wir uns nicht mehr nur der Vielfalt der Kulturen bewusst, sondern auch in der Lage, damit umzugehen und uns gegebenenfalls an Unterschiede anzupassen. Dies geschieht allerdings selten auf Anhieb, und wir erklären im Folgenden, warum.

Warum persönliche Unterschiede am Arbeitsplatz nicht trivial sind

Untersuchungen zeigen, dass Arbeitsteams, die aus Personen mit unterschiedlichen Hintergründen zusammengesetzt sind, kreativer sind, Tatsachen sorgfältiger verarbeiten und weniger dem Gruppendenken verfallen. Genauer gesagt kann sich kontextuelle Vielfalt – also der Umstand, dass Mitarbeitende aus verschiedenen Ländern mit unterschiedlichen Institutionen und politischen Systemen kommen – positiv auf die Aufgabenerfüllung auswirken.

Hingegen erschweren persönliche Unterschiede, d. h. die Herkunft aus verschiedenen Kulturen, Altersunterschiede, die ungleiche Beherrschung der Arbeitssprache des Teams und Unterschiede bezüglich weiterer, uns persönlich definierender Faktoren eine gute Zusammenarbeit. Das belegen zahlreiche Studien, die eher die negativen Auswirkungen der Diversität von Arbeitsteams betonen (einer neueren Meta-Analyse von mehr als 1.100 Studien aus 24 Jahren zufolge konzentrieren sich tatsächlich 95 % jener Studien auf die negativen Auswirkungen von Vielfalt).

Aus diesem Grund sind einige Experten der Überzeugung, dass

in der Arbeitswelt die Kulturelle Intelligenz genauso bedeutsam ist wie die kognitive Intelligenz (IQ) und die emotionale Intelligenz (EQ) .

In Anlehnung an den IQ und den EQ wird die kulturelle Intelligenz auch manchmal als Kulturquotient (CQ) bezeichnet. Und wie der IQ und der EQ kann auch der CQ mehr oder weniger natürlich in uns angelegt sein, seine tatsächliche Entfaltung erfordert aber immer ein gewisses Maß an aktiver Weiterentwicklung und Verbesserung. Durch aktive Arbeit daran können wir die Vorteile der Vielfalt – die letztlich größer sind als die Herausforderungen – fördern und zur Reife bringen.

Bessere Teams durch Nutzung persönlicher Unterschiede

Die gute Nachricht ist, dass sich der CQ, wie oben erwähnt, mit der Zeit bis zu einem gewissen Grad auf natürliche Weise entwickeln kann, um uns, bei unserer Weiterentwicklung, zu helfen. Je stärker sich unsere Selbstwahrnehmung mit zunehmender Erfahrung verbessert, desto besser sind wir auch in der Lage, unsere eigenen Vorurteile und falschen Vorstellungen zu entlarven und jenes Selbstvertrauen aufzubauen, das uns zu reifen Persönlichkeiten werden lässt. Diese tatsächlich als „Persönlichkeitsreifung“ bezeichnete psychologische Entwicklung setzt allmählich und unmerklich im Jugendalter ein, um letztlich das gesamte weitere Leben hindurch anzudauern.

Es scheint sich um eine anthropologische Konstante zu handeln, denn der Prozess der Persönlichkeitsreifung ist in allen Kulturen, von Guatemala bis Indien, zu beobachten. Aber entwickelt sich unser CQ in der heutigen Zeit bzw. in dem Lebensalter, in dem wir ständig mit Menschen aus anderen Ländern zusammenarbeiten, ins Ausland reisen und Dienstleistungen für Kunden in allen Teilen der Welt erbringen, schnell genug bzw. in ausreichendem Maß, um mit unseren Unterschieden Schritt zu halten? Was können wir tun, um diesen Bewusstwerdungsprozess zu beschleunigen und voneinander zu lernen?

An dieser Stelle würden wir auch gerne Ihre Perspektive erfahren: Erwachsenwerden: Unser Lebensweg zur Akzeptanz von Vielfalt

Wir wüssten gern, wie Sie das Erwachsenwerden erlebt haben. Waren Sie schon immer neugierig und offen? Empathisch und emotional intelligent? Was hat die Entwicklung Ihres kulturellen Bewusstseins so entscheidend angestoßen, dass Sie sich wünschen würden, andere Menschen kämen schon früher damit in Kontakt?

Bitte nutzen Sie [DIESEN] Fragenbogen, sofern Sie Ihre Erfahrungen teilen möchten. Wir werden die Ergebnisse dann sortieren, auswerten und in künftigen Blogbeiträgen veröffentlichen, damit wir alle daraus lernen können. Dabei arbeiten wir mit einem unserer Trainer zusammen, um die aufschlussreichsten Erkenntnisse aus diesem Projekt zu ziehen.

Mit Learnlight neue Lerndimensionen erobern

Um die negativen Auswirkungen personenbezogener Unterschiede zu minimieren und den CQ ihrer Talente zu erhöhen, sollten Unternehmen ihre Teams aus unserer Sicht proaktiv unterstützen. Kulturelle Sensibilität ist nicht einfach selbstverständlich, vor allem nicht in jungen Jahren, wenn wir unsere erste Stelle antreten. Außerdem zeigen Forschungen, dass es absolut menschlich ist, beim Umgang mit persönlicher Vielfalt seine Probleme zu haben.

Trainings in den Bereichen Interkulturelle Kommunikation und Diversität können diesen Prozess unterstützen. Wir freuen uns, dass wir unser interkulturelles Trainingsprogramm vor kurzem erweitert haben und unsere Unternehmenskunden in diesem Bereich also noch besser unterstützen können. Erfahren Sie hier mehr über Ihr Programm für kulturelles Bewusstsein.

Schließlich noch einmal die Erinnerung an unseren Fragebogen zum „Erwachsenwerden“ – es würde uns sehr freuen, wenn auch Sie ihn ausfüllten. In den kommenden Monaten werden wir unsere Blogbeiträge zum Jubiläum fortsetzen und dort die Ergebnisse der Umfrage veröffentlichen.  In der Zwischenzeit freuen wir uns auf ein weiteres außergewöhnliches Learnlight-Jahr, in dem wir gemeinsam mit diversitätsbewussten Unternehmen außergewöhnliche Teams aufbauen!

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